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Rotgoldgrün

Nora und Kai 23.5.07 17:48

Wie oder was denkt der Mensch bei einem Anfang des Staus???? Wenn er dann am Ende des Staus angekommen ist und sich fragt wo ist der Anfang????

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Erstmal vielen Dank für diesen herzerfrischenden Gästebucheintrag, Kai und Nora. *fg Mein Gott, was haben wir uns um Hals und Kragen gesoffen, gelabert auch, klar ... naja ... Ihr hauptsächlich ... Wisst ihr noch ... damals ... Am Ende des Staus? In dieser Kneipe?


Nun ... Unsere Argumentationsschwäche Nora gegenüber lag darin begründet, dass mit fortschreitendem Alkoholkonsum sich Kais und meine Blicke immer öfter an Arsch und Titten der Bedienung festmachte, was, unterstützt durch den Alkohol, bei uns Männern einen gewissen Konzentrationsmangel zu Folge hatte, während Noras ganzer, allerdings eher weiblicher Intellekt, sich mit seiner vollen Wucht auf unser philosophisches Stammtischgelalle stürzen konnte, um uns nach Lust und Laune zu sezieren.

Obwohl es in unserer Gesprächsrunde, rein physisch betrachtet, ganz klar 2:1 für die Männerlogik stand, wurden Noras Argumente deswegen nicht ungefährlicher für uns. Auch schien mir ihr messerscharfer Verstand in der fehlenden Anzahl Männerärsche begründet zu sein, an denen ihr Blick sich hätte heften können, und weswegen ihr damit ja eigentlich jedwede, ihre eigene spitze Zunge im Hinblick auf unsere Blicke ausgenommen, Irritationsgrundlage genommen war. Es bleibt also festzuhalten, dass der Arsch und die Titten der Bedienung einen wesentlichen Einfluss auf die Argumentations und Artikulationsfähigkeit von uns Männern genommen hat. Wodurch es eigentlich eher 2:2 gestanden haben dürfte.
Oder mit anderen Worten ...

Die Weiber halten eben immer zusammen ...
Lotterpack elendes.

Was?
Nee ... Is klar.
Was glaubst du, warum hier gerade die Kommentarfunktion abgeschaltet ist?

Genau!

Aber ich will zum Anfang kommen.
In unserem Gespräch ging es darum, wo sich Anfang und Ende eines Staus befinden. Noras Meinung war, der Stauanfang sei ganz klar hinten zu finden, weil für sie ja der Stau dort und zu der Zeit beginnt, wenn sie eben mit ihrem Auto von hinten an diesen Stau heranfährt. Das Ende des Staus ist nach ihrer, natürlich rein weiblichen Logik, demzufolge vorne zu finden, wo es für sie ja dann zügig weitergehe und von Stau keine Rede mehr sein kann.

Kais Meinung stand dem diametral gegenüber oder so ...

Ich hatte gerade überhaupt keine Meinung, da sich Noras teuflische Vebündete nach meinem zerbrochenen Glas bückte ...

Nun ...
Das alles ist lange her.
Oder war es in Osnabrück?
Ich weiß es nicht mehr ...

Auf jeden Fall hab ich nun wochenlang Zeit gehabt, über diese philosophische Frage, in meiner zurückgezogenen Einsamkeit, in diesem Hort des Gedankenergusses, unabgelenkt durch sich verbündende, sekundäre Geschlechtsmerkmale, die primär dahingehend ausgerichtet schienen, das Blut der Empörung in mir zum wallen zu bringen ...

zu meditieren ...

Und bin nun zu dem Schluss gekommen ...
Kai hatte Recht. Mehr als wir alle und auch er selbst wohl dachte. Allerdings ... Sowohl als auch. Was ja in meiner Ausführung dazu auch mehr als deutlich klar wird.

Oder anders gesagt ... Geburt und Tod.

Der Grund der Existenz des Staus ist seine Ursache.
Ist diese rotleuchtende Ampel ...
Dort liegt sein Anfang.

Also ... Pass auf.
Du kommst mit Überüberüberlichtgeschwindigkeit in deinem Alpha Romeo Spermia über die Autobahn geschossen und siehst das Ende des Staus. Oder auch nicht. Was hier jetzt aber nicht abgehandelt werden soll.

Du bremst ...

Und es ist deine Geburt, dein Anfang im Stau. Es ist dein Anfang in ihm. Aber an deinem Anfang bist du sein Ende ...

So arbeitest du dich Schritt für Schritt, im Tempo mal langsamer, mal schneller zu seinem Anfang vor ...

Und zu deinem Ende?

Aber nein ...

Zu dem Anfang dessen, dessen Anteil du bist. Dessen Grund du am Ende bist und dessen Ursache du am Anfang siehst.

Wenn dann die Ampel wieder auf grün springt und du bemerkst, was für einen bescheuerten Namen du deinem Auto gabst ...

Dann kannst du wieder Gas geben.

Und morgen, wenn du mir weiter zuhören willst, dann erzähle ich dir etwas von dieser mysteriösen Ampel.

Sollte hier aber morgen nichts geschrieben stehen, dann mache dir bitte bewusst, dass für jeden in diesem Stau die Zeit etwas anders vergeht.

Schau jetzt nicht auf deine Uhr ...
Das ist ganz sinnlos.

Bleib cool ...
Lebe deinen Stau.

Mache die Fahrt allein oder zu zweit, oder mach ne Busreise mit.

Ganz wie du willst.
12.3.09 23:06


25.2.09 21:56


23.2.09 18:08




Immer die gegenwärtige Stunde, das ist Gottes Stunde. Das ist das Stück Ewigkeit und das Stück Chaos, das um Gestaltung ringt - in dir - durch dich.

Gottfried Keller
22.1.09 20:42


Pudelrapsding

"Der Film wird ihnen präsentiert von ... RASPELPUDDING!"

Völlig apathisch vor dieser Flackerlichtkiste sitzend ... Spinnen Sabberfäden mich mit ihren fremdartigen Gedanken ein. Oder bin ich das? Die Muskeln versagen mir ihren Dienst. Die Rettung, die Fernsteuerung, sie liegt unerreichbar weit fern von mir in meiner Hand ... Das Kinn fest auf die Brust gepresst - Die Augen hin zum Fernseher gequält ... tropft Speichel auf die Fernbedienung ...
Es kichert der Raum.
Blaue Flackerlichtgeister ...
Werden an ... Werden zu tanzenden Wänden ...
Erfinden mir diesen verfluchten, zappelnden Raum.

Hm ...
Es könnte aber auch sein, dass das eine Prüfung ist ... Dass Ausserirdische mit mir in Kontakt treten wollen und sie vorher meine Aufnahmefähigkeit testen wollen.

Haben die das jetzt wirklich gesagt?
6.1.09 19:14


Teufelchen

Ab morgen muss ich länger arbeiten. Und ich sehe auch die Feiertage und meinen Urlaub gefährdet, den ich eigentlich zwischen den Feiertagen und Neujahr habe. Mal wieder so eine Stressbaustelle, wie ich sie alle Jahre wieder zu dieser Zeit bekomme. Ich habe so gerne frei in dieser Zeit. Dass ich immer wieder so um die paar Tage kämpfen muss.
Meine fest umrissene Arbeit, die ich auch locker schaffen könnte, hat sich inzwischen verfünffacht. Ich habe den Eindruck, ich habe ein paar Zecken im Fell, die, um selbst die Zeit bis Neujahr genießen zu können, mir immer mehr eigentlich ihre Arbeit aufhalsen. Gut möglich, dass in den nächsten Tagen in den Gazetten von einem Blutbad in einem Stahlwerk zu lesen ist.

Ich kann keinen Stress vertragen ... Ich versuche mir mein Leben so ruhig wie möglich zu gestalten ...
Doch immer öfter hallt ein Wort in meinem Kopf ...

"Töten ..."

Das kleine Teufelchen auf meiner Schulter, das flüstert mir immer öfter noch verlockendere Worte in mein Ohr.

"Richte doch einfach ein Blutbad an. Wate knietief in ihrem Blut ... Spiele mit ihren Eingeweiden und baue dir aus ihren Beinen und Armen ein Nestversteck, du Rachegott. Sie wollen es doch eigentlich nicht anders ... Und später brauchst du noch nichtmal Angst vor Arbeitslosigkeit und Hartz 4 zu haben ... Denn im Knast ist immer schön warm und genug zu essen gibt es dort auch. Du wirst gehegt und gepflegt wie eine zarte Blume. 1a Medizinische Versorgung für dich, du alter Sack. Und eine schöne Bücherei mit den erlese(n)sten Lektüren von Nietzsche bis Kant gibt es dort auch ... Alles nur für dich!"

Natürlich hab ich wie jeder andere Mensch auch, auf der anderen Schulter ein kleines Engelchen sitzen. Ein kleines, gar lieblich anzuschauendes Engelchen, mit Flügeln, so tiefschimmernd blau in ihrem Schwarz, dass man seine Augen garnicht von ihm lassen kann.

Das Engelchen lächelt ...
Und es sagt ...

"Er hat Recht!"

Naja ...

Es ist schon sehr beängstigend, dass die beiden sich so einig sind. Sie sind sich in ihren Gedanken viel zu nah, die beiden.
Sie sollten sich doch eigentlich um mich streiten ...

Ich werde das Teufelchen auswechseln müssen. Seine Gedanken und Worte, die es mir einflüstert, scheinen mir doch etwas zu lieblich verfasst zu sein. Beinah Engelhaft. Kein Wunder, dass die beiden sich so gut verstehen. Ich brauch ein gröberes Teufelchen auf meiner Schulter ...
Damit dem Engelchen endlich einmal die Schamesröte in sein ach so blasses Gesicht fährt.

Dieser falschen Kröte.
17.12.08 18:49


30.11.08 13:19


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